CD "Panflöte - Violine - Barockorchester"

mit Matthias Schlubeck, Ingeborg Scheerer und der Johann Christian Bach - Akademie

Best.-Nr.: MS0207CD

(ersch. 12/2002)

Aufgenommen in der Immanuelskirche Wuppertal.

 

 

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Titelliste

ID Komponist Werk Länge
1 Johann Sebastian Bach (1685-1750) Konzert in d-Moll für Oboe (Panfl), Violine u. Basso Continuo (BWV 1060) Allegro 14:18
2     Adagio  
3     Allegro  
4 Antonio Vivaldi (1678-1741) Konzert in G-Dur, op. 10 Nr. 4, für Flöte, Streicher und Basso continuo Allegro 7:09
5     Largo  
6     Allegro  
7 Giovanni Battista Pergolesi (1710-1736) Konzert in G-Dur für Flöte, Streicher und Basso continuo Spiritoso 13:22
8     Adagio  
9     Allegro spiritoso  
10 Johann Sebastian Bach (1685-1750) Ouverture Nr. 2 in h-Moll für Flöte, Streicher und Basso continuo (BWV 1067) Ouverture 20:08
11     Rondeau  
12

 

  Sarabande  
13     Bourrée I+II  
14     Polonaise + Double  
15     Menuet  
16     Badinerie  

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Matthias Schlubeck, 1973 in Wuppertal geboren, nahm bereits 1979 ersten Panflötenunterricht bei Erich zur Eck. Wiederholt bekam er Panflötenunterricht bei Jean-Claude Mara in Süd-Frankreich.
Im Sommer 1990 belegte er einen Meisterkurs in Frankreich bei Gheorghe Zamfir. 1993 und 1994 besuchte er Kurse bei Nicolai Pîrvu und Damian Luca. Bei dem Rumänen Damian Luca erhielt er daraufhin zeitweise Unterricht in Holland. Als Jungstudent begann er 1991 bei Prof. Manfredo Zimmermann an der Musikhochschule in Wuppertal. Im Januar 1997 bestand er dort die Prüfung der "Instrumental-Pädagogik" mit sehr guten Noten und die Künstlerische Abschlußprüfung sogar mit Auszeichnung. Darauf folgte im November 1998 sein Konzertexamen. Damit ist er in Deutschland der erste Musiker mit einem Hochschulabschluß im Fach Panflöte. Im November 1999 erhielt Matthias Schlubeck den Förderpreis der Stadt Wuppertal.
Seit 1989 gibt er regelmäßig Konzerte, vorwiegend in Kirchen, in Kombination mit Orgel, aber auch mit Klavier, Harfe, Orchester usw.. Konzertreisen führten ihn bereits in die Schweiz, nach Österreich, Belgien, Frankreich, Litauen und in die USA. Außerdem wirkte er inzwischen bei einigen Rundfunk- und Fernsehproduktionen mit.

 

Ingeborg Scheerer studierte bei Max Rostal und Sandor Végh in Köln und Düsseldorf. Nach dem Konzertexamen leitete sie eine eigene Violin- und Violaklasse an der Musikhochschule Rheinland. Bereits 1975 begann sie ihre rege Konzertmeistertätigkeit, so z.B. bei der Jungen Deutschen Phil-harmonie, der Deutschen Kammerakademie Neuss, mit der sie auch als Solistin viele Tourneen im In- und Ausland unternahm, und bei der Deutschen Kammerphilharmonie.
Seit vielen Jahren beschäftigt sich Ingeborg Scheerer intensiv mit der Aufführungspraxis der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts - eine Leidenschaft, die sie über die Mitwirkung bei Ensembles wie Concerto Köln und Musica Antiqua Köln 1991 zur Gründung eines eigenen Ensembles, der Johann Christian Bach - Akademie führte, (zusammen mit Johannes Geffert). Seit 1997 ist sie außerdem als Konzertmeisterin des Orchesters La Stagione Frankfurt tätig, mit dessen Dirigenten Michael Schneider sie auch viele Kammermusikkonzerte mit dem Ensemble Camerata Köln bestreitet.
In der Jugenderziehung wirkt Ingeborg Scheerer als Dozentin des Bundesjugend-orchesters und ist vielgefragte Projektleiterin und Solistin bei zahlreichen Orchesterformationen mit konventionellem und historischem Instrumentarium.
Im Oktober 2001 folgte sie einem Ruf als Professorin an die Musikhochschule Köln.
Ingeborg Scheerer spielt eine Violine von Tomaso Eberle, Neapel 1781, die ihr von der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW zur Verfügung gestellt wurde.

Seit ihrer Gründung 1991 konnte sich die Johann Christian Bach - Akademie durch kontinuierliche und konzentrierte Arbeit zu einem homogenen Klangkörper mit einem außerordentlich starken Eigenprofil entwickeln. Hervorstechendstes Merkmal der Johann Christian Bach - Akademie ist ihre Fähigkeit, stilgerechte Artikulation mit subtilster Kantabilität zu verbinden, was speziell für eine wirklich adäquate Interpretation der Frühklassik und Klassik unabdingbar ist.
Die Pflege eines im Konzertbetrieb fest verankerten Repertoires versteht die Johann Christian Bach - Akademie genauso als Teil ihrer Arbeit wie die Wiederaufführung von Werken, die auf heutigen Konzertprogrammen nur selten oder überhaupt nicht mehr zu finden sind. Bekannt und vielgefragt ist die Johann Christian Bach - Akademie auch wegen Ihrer perfekten und sensiblen Begleitung von Chören und Solisten. Etliche CD-Aufnahmen stellen dies eindrucksvoll unter Beweis. Im Bachjahr 2000 spielte die Johann Christian Bach - Akademie sämtliche großen Chorwerke Bachs in mehreren Zyklen.
Alle Mitglieder der Johann Christian Bach - Akademie können auf jahrelange
Erfahrungen in deutschen und europäischen Spitzenensembles zurückblicken.
Jeder der Musiker widmet sich zusätzlich intensiv kammermusikalischen Aktivitäten. Dadurch gewinnt das Orchester ein Höchstmaß an individuellem Anspruch bezüglich instrumentaler Perfektion, Flexibilität und Spielfreude.

Weitere Informationen über die Johann Christian Bach - Akademie finden Sie unter www.jcba.de .

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panofon - Matthias Schlubeck, Kaulbachstr. 27, 42113 Wuppertal, eMail: panofon@panofon.de