CD "Die ZauberPANflöte" - Werke von Wolfgang Amadeus Mozart

mit Matthias Schlubeck, Panflöte - Dorina Mangra, Violine - Sandu Moldovan, Fagott und der Rumänischen Staatsphilharmonie Transsylvanien unter der Leitung von Horst-Hans Bäcker

Best.-Nr.: MS0610CD

(ersch. 03/2006)

Aufgenommen im Aufnahmesaal des Rumänischen Staatsrudfunks Klausenburg (Cluj).

 

 

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Titelliste

ID Komponist Werk Länge
1 Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Konzert für Flöte und Orchester in D-Dur, KV 314 Allegro aperto 7:15
2     Adagio, ma non troppo 6:54
3     Rondo, Allegro 5:59
4   aus der Oper "Die Zauberflöte": Arie des Papageno: "Der Vogelfänger bin ich ja ..." 2:37
5     Arie des Tamino: "Dies Bildnis ist bezaubernd schön" 3:55
6   aus der Oper "Don Giovanni" Duettino Zerlina - Don Giovanni: "La cidarem la mano" 3:25
7   aus der Oper "Die Zauberflöte": Duett Papageno - Papagena: "Pa - Pa - Pa ..." 2:41
8     Arie der Königin der Nacht: "Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen" 3:03
9   Konzert für Flöte und Orchester in G-Dur, KV 313 Allegro maestoso 8:51
10     Adagio ma non troppo 9:35
11     Rondo, Tempo di Minuetto 7:38

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Matthias Schlubeck, 1973 in Wuppertal geboren, nahm bereits 1979 ersten Panflötenunterricht bei Erich zur Eck. Wiederholt bekam er Panflötenunterricht bei Jean-Claude Mara in Süd-Frankreich. Im Sommer 1990 belegte er einen Meisterkurs in Frankreich bei Gheorghe Zamfir.
1993 und 1994 besuchte er Kurse bei Nicolai Pîrvu und Damian Luca. Bei dem Rumänen Damian Luca erhielt er daraufhin zeitweise Unterricht in Holland.
Als Jungstudent begann er 1991 bei Prof. Manfredo Zimmer-mann an der Musikhochschule in Wuppertal.
Im Januar 1997 bestand er dort die Prüfung der "Instrumental-Pädagogik" mit sehr guten Noten und die Künstlerische Abschlußprüfung sogar mit Auszeichnung. Darauf folgte im November 1998 sein Konzertexamen. Damit ist er in Deutschland der erste Musiker mit einem Hochschulabschluß im Fach Panflöte.
Im November 1999 erhielt Matthias Schlubeck den Förderpreis der Stadt Wuppertal.
Seit 1989 gibt er regelmäßig Konzerte in Kombination mit Orgel, Klavier, Harfe, Orchester usw.. Konzertreisen führten ihn bereits in die Schweiz, nach Österreich, Belgien, Frankreich, Italien, Litauen, Spanien und in die USA. Außerdem wirkte er inzwischen bei einigen Rund-funk- und Fernsehproduktionen mit.
Matthias Schlubeck gilt mittlerweile als einer der führenden Panflötisten der Welt und hat sich besonders im Bereich der Interpretation Klassischer Musik auf der Panflöte einen Namen gemacht.
Neben seiner umfangreichen Konzerttätigkeit organisiert er regelmässig Panflötenseminare für Interessenten aller Leistungsstufen; von Anfängern bis Musikschullehrern und Profimusikern.

Der 1959 in Bukarest (Rumänien) geborene Dirigent Horst-Hans Bäcker erhielt im Alter von fünf Jahren den ersten Klavierunterricht bei Tamas Vesmas. Im Sommer 1973 verließ Bäcker mit seinen Eltern Rumänien und kam nach Deutschland wo er ab 1981 Komposition bei Professor Ludwig Werner Weiand an der Hochschule in Wuppertal studierte.
Die folgende Ausbildungsphase verbrachte Bäcker zwischen 1983 und 1986 am Mozarteumin Salzburg, wo er Komposition bei Professor Gyula Horvath, Ensembleleitung bei Professor Kurt Prestel und Aufführungs-praxis Alter Musik bei Professor Nikolaus Harnoncourt studierte.
Bäcker gründete 1984 das Salzburger Vokalensemble und leitete den Kammerchor bis zu seinem Weggang aus Salzburg.
Die abschließende Ausbildung in Komposition erhielt Bäcker in den Jahren 1986 bis 1989 bei Professor Jürg Baur an der Musikhochschule Rheinland in Köln.
Seit seiner Zeit an der Hochschule in Köln erhält Bäcker Kom-positionsaufträge von Musikern und Kammer-Ensembles aus der ganzen Welt.
Darüber hinaus hat er im Auftrag einiger europäischer Städte Musik zu besonderen Anlässen komponiert. Mit seiner Kom-position “Aus der Tiefe ruf ich, Herr, zu Dir” war Bäcker Preis-träger beim Kompositionswettbewerb De Profundis in Köln.
1996 gründete Horst-Hans Bäcker ein Symphonieorchester aus dem zwei Jahre später das Orchester Internationale Philharmonie hervorging und zu dessen Chefdirigent er zur gleichen Zeit bestellt wurde.
Regelmäßige Gastdirigate führen ihn u. a. zu der Philharmonie Banatul in Temeswar, der Philharmonie Moldova in Iasi, zu den Philharmonien Oradea, Hermannstadt und Craiova in Rumänien, zum Nordungarischen Symphonieorchester in Ungarn und zum Chor und Orchester der Camerata Antiqua de Curitiba (Brasilien).
Unter den zahlreichen Solisten, mit denen Bäcker zusammengearbeitet hat, sind einige dauerhafte musikalische Partnerschaften entstanden, unter anderen mit der rumänischen Geigerin Christina Anghelescu und den Geigern Bogdan Dragus und Ion Mazur, mit der kanadischen Gitarristin Dale Kavanagh, dem deutsch-kanadischen Amadeus Guitar Duo und dem britischen Gitarrenduo Eden-Stell sowie mit den Pianisten Adrian Stoica und Tamas Vesmas.
Horst-Hans Bäckers CD SPANISH NIGHT mit Joaquin Rodrigos Konzerten für 1, 2 und 4 Gitarren und Orchester wurde von der Kritik begeistert aufgenommen.
Seit 2003 ist Horst-Hans Bäcker ständiger Gastdirigent der Staatsphilharmonie Arad in Rumänien. Mit diesem Orchester hat er im Juni 2003 die CD Panflöte und Orchester - Berühmte Opernarien aufgenommen, bei der als Solist Gheorghe Zamfir zu hören ist. Im gleichen Monat erfolgte die Einspielung der CD SPANISH NIGHT II mit Werken von Zamfir, Garcia, Bäcker und Rodrigo und den Solisten Gheorghe Zamfir, Panflöte sowie Dale
Kavanagh und Thomas Kirchhoff, Gitarre.

Die in Klausenburg (Cluj) geborene Dorina Mangra begann bereits mit 6 Jahren mit dem Violinunterricht. Sie schloss das Konservatorium 1979 ab und besuchte darauf an der Musikakademie Gheorghe Dima die Klasse von Victoria Nicolae, wo sie 1983 ihren Abschluß machte.
Später vervollkommnete sie ihr Können mit Studien bei Prof. Stefan Gheorgiu in Bukarest, Yfrah Neamann in London, Giuliano Carmignola in Luzern und Jaap Schröder in Bern (Barockvioline). Zwischen 1999 und 2002 besuchte sie Kurse für Barockvioline bei Prof. David Plantier.
Von 1987 bis 2002 war sie Solistin der Staatsphilharmonie Oradea, Rumänien. Seit 1992 unterrichtet sie an der Musikakademie Klausenburg.
Als Konzertmeisterin der Rumänischen Staatsphilharmonie Transsylvanien ist sie seit 2003, als Direktorin dieser seit 2005 tätig.
1980 begann Dorina Mangra ihre Aktivität als Solistin. Seitdem ist sie mit jedem Symphonieorchester Rumäniens und vielen anderen symphonischen und kammermusi-kalischen Ensembles, u.a. in Wien, Prag, Salzburg (mit La Cetra, Basel), Zürich, Basel (mit Musica Fiorita, Basel), Konstanz, Heidenheim (mit der Südwestdeutschen Philharmonie, Konstanz), Dnipropetrovs'k, Kiev, Riga (mit Dnipropetrovs'k Philarmonie) usw., aufge-treten.
Als Solistin arbeitete sie so mit vielen namhaften Orchestern und Dirigenten zusammen (Erich Bergel, Horia Andreescu, Mircea Cristescu, Emil Simon, Marco-Maria Canonica, Ovidiu Balan, Petru Oschanitzky, Ion Marin, Alan Tongue, Anatoli Ostakov, Ervin Acel, Frederic Rabemananjara, Horst Föster, etc.)
Seit 1992 ist sie Mitglied der Rumänischen Mozart-Gesellschaft, welche eng mit der Salzburger Mozart-Gesellschaft verbunden ist.
2004 schrieb sie ihre Doktorarbeit mit dem Titel: “Barockvioline - Historische Inter-pretation in der Gegenwart”.

Sandu Moldovan, geboren in Gherla im Kreis Cluj (Klausenburg, Rumänien), hat das MusikGymnasium und anschließend die Musikhochschule in Klausenburg (Cluj) besucht.
Unmittelbar nach Beendigung seines Studiums nahm Sandu Moldovan seine Tätigkeit als Fagottist in der Staatsphilharmonie Arad auf. Später übernahm er die Stelle des Solo-Fagottisten und hatte gleichzeitig seine Premiere als Solist mit dem Konzert für Fagott und Orchester von Mozart.
Nach und nach spielte er, begleitet von verschiedenen Orchestern, die Konzerte von Haydn,
Vivaldi, Weber, Danzi und Devienne in Rumänien sowie im europäischen Ausland.
Neben seiner Tätigkeit im Orchester und als Solist gründete er 1991 zusammen mit
Kollegen das Trio Presto in der Besetzung Flöte, Klarinette und Fagott.
Erfolgreiche Konzerte gab er in Rumänien, Ungarn, Österreich, Italien und Spanien. 1995 folgte in Wien für das Label Arte Nova aus München die CD-Einspielung der Sinfonia Concertante für Oboe, Klarinette, Fagott und Horn von W. A. Mozart mit dem Orchester Europa Symphony.
Ebenfalls im kammermusikalischen Bereich gründete Sandu Moldovan 2004 das Ensemble Bassoonery Quartett. Diese, für rumänische Verhältnisse sehr ungewöhnliche Besetzung, bringt Neues auf die Konzertpodien Rumäniens und schickt sich an, auch außerhalb Rumäniens die Zuhörer zu begeistern.

Die Rumänische Staatsphilharmonie Transsylvanien wurde 1955 unter dem Namen Staatsphilharmonie Klausenburg (Cluj) gegründet. Die Stadt Klausenburg, Hauptstadt der bedeutenden rumänischen Provinz Transsylvanien, hat eine bemerkenswerte kulturelle Tradition. Neben bereits im 16. Jh. in Cluj gedruckten Noten geht auch die städtische Universität bereits auf das Jahr 1723 zurück. Es ist daher kein Wunder, dass die damals noch junge Staatsphilharmonie bereits 10 Jahre nach ihrer Gründung zu den bedeutend-sten symphonischen Ensembles Rumäniens gehörte. Zu verdanken ist dieses vor allem dem ersten Dirigenten und künstlerischen Direktor Antonin Ciolan. Als Schüler von Arthur Nikisch und Hans von Bülow begann er seine Karriere in Dresden und kehrte dann in seine Heimat zurück, um in Iasi und Klausenburg zu wirken. Es war eine große Chance für das neu gegründete Orchester, von dieser Erfahrung, dem Wissen, der künstlerischen Kapa-zität, der Begeisterung und der Hingabe dieses großen Dirigenten zu profitieren.
Die Arbeit von Maestro Ciolan wurde von zwei seiner hervorragendsten Schüler, den Dirigenten Emil Simon - Dirigent des Orchesters von 1960 bis 2000 - und Erich Bergel - Dirigent von 1966 bis 1972 - fortgeführt. Beide trugen massgeblich zur Entwicklung und Vervollkommnung des Orchesters und der Ausweitung des Repertoires in Richtung Romantik und Musik des 20. Jahrhunderts bei.
Ein weiterer eng mit dem Orchester verknüpfter Name ist Cristian Mandeal, regelmässiger Dirigent des Orchesters zwischen 1980 und 1987, einer Periode, in der beide, das Orchester sowie der hochbegabte Musiker, voneinander profitierten.
Die Rumänische Staatsphilharmonie Transsylvanien gastierte bereits erfolgreich in nahezu allen europäischen Ländern und nahm bei vielen wichtigen internationalen Festivals in Luzern, Bukarest, Torino, Warschau, Istanbul, Straßburg, Prag, Berlin, Interlaken und Santander teil. Seit 1965 ist das Orchester Veranstalter eines eigenen Festivals, dem Musikalischen Herbst Klausenburg, welches zu einem der wichtigsten Festivals Rumäniens geworden ist.
Mit mehr als 120 Einspielungen ist die Rumänische Staatsphilharmonie Transsylvanien wohl das Orchester Rumäniens mit der umfangreichsten Diskographie, welche die große Bandbreite des Repertoires vom Barock bis zur Zeitgenössischen Musik wiederspiegelt. Dabei kann das Orchester mittlerweile auf eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit einigen der größten Musikern des Landes wie z.B. die Dirigenten Antonin Ciolan, Emil Simon, Erich Bergel, Cristian Mandeal und Mircea Cristescu, die Pianisten Valentin Gheorghiu und Dan Grigore sowie die Geiger Stefan Ruha und Mihaela Martin, zurück-blicken.

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panofon - Matthias Schlubeck, Kaulbachstr. 27, 42113 Wuppertal, eMail: panofon@panofon.de